Produce the note!

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In den USA verloren im Zuge der Immobilienkrise tausende Hausbesitzer ihr Eigenheim über eine Zwangsversteigerung. Viele sahen sich hilflos gegenüber den Forderungen der Banken und sahen zum Teil nur unkonventionelle Wege, um den Verlust der Immobilie doch noch abzuwenden. Wie sich nun allerdings herausstellte, reichen drei Worte aus und die Zwangsversteigerung ist gestoppt: „Produce the note!“.

Für viele sind die drei Worte ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Zwar lässt sich nur in den wenigsten Fällen das Verfahren abwenden, dennoch kann die Versteigerung zumindest verzögert werden. Viele der vor Jahren abgeschlossenen Kreditverträge wurden gar nicht mit den aktuellen Gläubigern abgeschlossen. Die Verträge wurden in Zeiten des Immobilienbooms in der Regel mehrmals gebündelt und verkauft. „Produce the note!“ zwingt Banken und anderen Gläubiger nun die Original-Verträge samt Unterschrift des Schuldners vorzulegen. Aufgrund des hin und her Schiebens der Kredite können viele Gläubiger nicht lückenlos nachweisen, dass die jeweilige Immobilie auch wirklich ihnen gehört. An der University of Iowa wurde nun im Rahmen einer Untersuchung ermittelt, dass bei 1.700 untersuchten Fällen, mehr als 40% der Zwangsversteigerungen ohne Vorlage der Originalverträge abliefen.